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Freitag, 10. Juli 2015

Heißwetternahrung - Paella


Auch wenn es inzwischen schon wieder richtig kühl geworden ist, so will ich doch noch posten, was ich am letzten heißen Wochenende Schönes gekocht habe. Passend zum Wetter gab es eine (fast) klassische Paella.

Eigentlich war es eine Resteverwertung, denn ich hatte noch Hühnerbrust im Kühlschrank und Erbsen im Tiefkühler. Risottoreis habe ich meist auf Vorrat, also musste ich nur noch gemischte Meeresfrüchte und Paprika kaufen.

Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Reis wurden zusammen angebraten und dann immer wieder mit Brühe aufgefüllt. Erst 10 Minuten vor Ende habe ich die Erbsen und die Meeresfrüchte untergerührt und alles fertig gegart. Leider hatte ich keinen Safran, und habe deshalb mit Kurkuma gewürzt. War genauso lecker und die Farbe stimmt auch.

Donnerstag, 26. März 2015

Hähnchen-Pilz-Risotto


Es gab mal wieder feinstes Risotto. Diesmal mit Hähnchen und Champignons.

Dafür wurden Hähnchenbrusttreifen in Öl angebraten, dann mit Champignons aufgefüllt und mit Knoblauch, Muskat, Salz und Pfeffer gewürzt. Beiseite stellen.

In Butter wurde eine Zwiebel glasig gedünstet, dann der Risottoreis zugefügt und mit Weißwein und dann nach und nach mit Geflügelfond langsam cremig gegart.

Am Ende noch etwas saure Sahne, nach Wunsch Butter sowie Parmesan unterheben. Parmesan bitte auch unbedingt noch obenauf. Und fertig ist eines meiner Lieblingsessen.


Quelle:

Donnerstag, 5. März 2015

Jamie Olivers Brathuhn mit Zitrone und Knusperkartoffeln


Zitronenhuhn wollte ich schon lange mal ausprobieren und zum Testen habe ich mir das Rezept von Jamie Oliver ausgesucht. Ein schönes Anleitungsvideo findet ihr am Ende des Posts.

Das Brathuhn wird mit Salz, Pfeffer (und bei mir mit Paprika) innen und außen ordentlich gewürzt. Am Besten lässt man das ein paar Stunden im Kühlschrank einziehen.

Dann kocht man Kartoffeln zusammen mit einer Zitrone im Ganzen und einer Knolle ungeschälten Knoblauch exakt 12 Minuten. Mir hätten die Kartoffeln etwas bissfester sein können. Das nächste Mal koche ich sie kürzer oder schneide die Kartoffelstücke größer.

Nach kurzem Ausdampfen werden die Kartoffeln im Topf geschüttelt, so werden sie besonders knusprig.

In das Huhn wird dann die Zitrone gegeben, in die mehrmals eingestochen wurde und die Knoblauchzehen sowie ein paar Rosmarinzweige. Komplett mit Olivenöl bepinselt kommt es dann erstmal für 45 Minuten in den Ofen. Dann die Kartoffeln im Bratfett wälzen, noch etwas Olivenöl und Thymian dazu geben und weitere 45 Minuten braten.

Einfaches Rezept, für welches man nur einiges an Wartezeit braucht. Die Kartoffeln fand ich geschmacklich super, vom Huhn hätte ich mir mehr versprochen. Es war zwar sehr knusprig und das Fleisch optimal, aber vom Knoblauch und der Zitrone hab ich nicht viel geschmeckt. Wird trotzdem wieder gemacht - ganz bestimmt!

 

Montag, 22. Dezember 2014

Kreolisches Aprikosen-Limetten-Hähnchen mit Mandeln und Koriander


Dieses Rezept habe ich bereits hier schon mal verbloggt und es stammt ursprünglich vom Blog Cucina Piccina.


Deshalb gibt es heute nur ein paar aktuelle Bilder. Diesmal war es mir etwas zu überwürzt. Vielleict lag es daran, dass ich diesmal eine fertige Garam-Masala-Würzmischung genommen habe. Das nächste Mal nehme ich von allem etwas weniger. Mein Magen wird es mir danken. Geschmeckt hat es aber trotzdem ausgesprochen lecker und besonders.

Sonntag, 3. August 2014

Thai-Kokos-Suppe mit grünen Bohnen, Paprika und Huhn

Im Sommer tue ich mich mit Suppen immer ein wenig schwer, haben sie bei mir doch das Image des wärmenden Wohlfühlessens. Bei Temperaturen um 30 Grad im Schatten, wie sie in den letzten Tagen bei uns herrschten, klingt "wärmend" nicht gerade verlockend.


Aber mein Buch Suppen, die glücklich machen gibt einen jahreszeitlichen Einblick in die Suppenküche. So habe ich die Sommersuppen durchstöbert und obwohl vielleicht die kalten Suppen wie Gazpacho oder Gurkensuppe noch besser zu den Temperaturen gepasst hätten, habe ich mich für eine thailändische Suppe entschieden. Durch ihre Schärfe heizte die Suppe zwar doch ein wenig ein, war dafür aber sehr leicht und genau das richtige für einen lauen Sommerabend.

Das Hähnchenfleisch muss erst einmal mit Fischsauce gemischt werden. Dann kommen Kokosmilch und Brühe gemeinsam mit Zitronengras, Ingwer und Chilis in einen Topf und werden zum Kochen gebracht. Dann legt man die vorbereiteten grünen Bohnen für 4 Minuten ein und lässt sie mitkochen. Als Nächstes kommen Paprika und Lauch hinzu und werden nochmal 4 Minuten gekocht. Am Ende das Hähnchen in die Suppe geben und wieder ein paar Minuten ziehen lassen.

Die Suppe wird mit Fischsauce, Salz und Limettensaft abgeschmeckt und mit Korianderblättern serviert.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Pilaw mit Huhn


Aus dem Buch Mediterran genießen: Verwöhnrezepte rund ums Mittelmeer kommt das Rezept, welches ich Euch heute vorstellen möchte. Pilaw ist die orientalische Variante des Risotto und genauso schmackhaft. Nur wird im Pilaw kein Rundkornreis verwendet, sondern Langkornreis und selbstverständlich sind auch die Gewürze ganz andere.

Für mein Pilaw wurden Frühlingszwiebeln (die hellen Teile) gemeinsam mit Knoblauch in Öl angebraten, dann kam der Reis hinzu und wurde mit Brühe, gewürfelten und gehäuteten Tomaten, Rosinen und etwas Kurkuma (ursprünglich im Rezept: Safran) sowie einer Chilischote aufgefüllt. Dann wird das Ganze ca. 15 Minuten gekocht.

In der Zwischenzeit wird Hähnchenbrust klein gewürfelt, angebraten und mit Salz und Pfeffer gewürzt und dann nochmal für 5 Minuten zum Reis gegeben.

Der grüne, knackige Teil der Frühlingszwiebeln wird in Ringe geschnitten und am Ende unter das Pilaw gemischt.

Dazu gibt es einen Knoblauchjoghurt, der wunderbar dazu passt.

Samstag, 14. Dezember 2013

Mein Weihnachtsmenü



Ich wollte Euch ja noch mein Weihnachtsmenü vorstellen. So 100%-ig bin ich noch nicht entschieden. Aber eine Idee habe ich schon. Da es natürlich noch keine aktuellen Fotos gibt - ich koche ja schließlich nicht auf Probe vor - greife ich auf alte Bilder zurück oder verweise auf die Rezeptseiten.


Als Hauptgang gibt es bei uns, wie jedes Jahr, gefüllte Ente mit Rotkohl und Klößen. Gans ist mir zu fett, deshalb nehmen wir seit Jahren Flugente und sind auch immer sehr zufrieden. Da wir nicht nur zu viert sind, ist allerdings eine Ente zuwenig und für meine Eltern kommen dann noch zwei Entenbrüste hinzu.

Den Rotkohl nehme ich ganz profan aus dem Glas und verfeiner ihn ein wenig. Der Aufwand, den selbst zu machen, lohnt sich meines Erachtens nicht. Ebenso die Klöße, da nehme ich den Kloßteig halb und halb aus dem Kühlregal.

Als Vorspeise wird es dieses Jahr vermutlich eine Forellenmousse auf buntem Salat geben, vielleicht nach diesem Rezept hier. Alternativ könnte es auch den Lachstatar auf Chicoree geben, den ich bereits Weihnachten 2011 zubereitet habe.

Zum Dessert soll es die Marillenknödel à la Alfred geben, die uns im Urlaub so gut geschmeckt haben. Oder soll ich lieber den halbflüssigen Schokoladenkuchen nehmen?

Was meint ihr?

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Asia-Nudeltopf mit huhn und Gemüse


Nun hat sie auch mich erwischt, die Erkältungswelle. Und um gleich entgegen zu halten, habe ich mir einen asiatischen Nudeltopf gekocht. Nudelsuppen sollen ja bekanntlich bestens gegen die Viren helfen. Das Rezept stammt aus meinem Suppenbuch.

Und ich muss sagen, sie wirkt schon - schön heiß und scharf und mit Ingwer hat sie auch alles, was der kranke Mensch braucht.

Ich habe Hähnchenschenkel mit Lauch, Möhren, Ingwer, Koriander (gemahlen) und Limettenblättern bei schwacher Hitze sehr lange in Salzwasser gekocht. Danach wurden die Schenkel rausgehoben, etwas abgekühlt und das Fleisch von den Knochen gezupft.

Die Brühe habe ich durch ein Sieb gegeben und darin Brokkoli, Möhren, Chilischote, Champignons und Knoblauch ein paar Minuten bissfest gekocht. Separat habe ich die chinesischen Eiernudeln (Mie-Nudeln) gegart und am Ende alles zusammengefügt und mit reichlich Sojasauce abgeschmeckt.

Tat gut und wird vielleicht nochmal gemacht, wenn es doch länger dauern sollte.

Freitag, 29. November 2013

Nachgekocht: Hühnchen in fruchtiger Balsamicasauce mit Knusperkartoffel


Bei Chili und Giabatta habe ich dieses tolle, einfache Rezept gefunden, welches sofort auf die Nachkochliste kam und dann auch schnell am Sonntag auf dem Herd landete.

Die in Streifen geschnittenen Kartoffeln wurden mit Öl, Salz, Pfeffer und bei mir zusätzlich mit einem Thai Gewürz vermischt und auf einem Ofenblech 30 Mintuen goldbraun gebacken.

In der Zwischenzeit werden die Hühnerbrüste angebraten, rausgenommen und dann nacheinander rote Zwiebeln, Apfelspalten und eine Stange Lauch (ursprünglich Frühlingszwiebeln) in Butter in der Pfanne angebraten, mit Hühnerbrühe und Balsamicoessig aufgefüllt, etwas Zucker hinzugefügt und eine Weile auf niedriger Stufe köcheln lassen.

Ich hab am Ende die Sauce noch etwas mit Mehlschwitze eingedickt. Durch den Essig bekommt das Gericht seine besondere Note. Uns hat es geschmeckt, hätte nur mehr sein dürfen.