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Freitag, 30. August 2013

Dan Brown: Illuminiati

715 S., Bastei Lübbe, 8,90 €, ISBN 9-783-404-14866-5

Es ist immer schwierig, ein Buch erst nach der Verfilmung zu lesen. Man kennt den Plot schon und die Protagonisten haben ein Gesicht. Die Meinung zur Story steht schon fest und man erlebt keine große Überraschungen.

Bei den allermeisten Büchern versuche ich das zu vermeiden, um mich dem Sog einer Geschichte hingeben zu können und mir die Gestalten selbst auszumalen.

Bei "Illuminati" hingegen fand ich es sogar gut, dass die Reihenfolge von Film und Buch anders war. Ich wußte, worauf ich mich einließ und dennoch war es spannend. Sicher ist nicht alles 100%ig wie im Film, ein solcher verdichtet ja bekanntlicher maßen. Mich hielt das Buch trotzdem gefesselt und es war mal das Richtige für zwischendurch, wenn der Kopf nicht ganz so frei ist für Klassiker oder "Problem"-Literatur.

Ich denke, zum Inhalt muss ich nichts mehr sagen. Wer dennoch nicht weiß, worum es geht, kann unten beim großen Buchversand oder hier sich zum Inhalt informieren.

Dan Brown jedenfalls beeindruckt durch einen professionellen, fesselnden Erzählstil, aber vor allem mit der Fülle an wissenschaftlichen, religiösen und historischen Fakten, die excellent zu einer tollen Story verwoben werden. Bei Brown fragt der Leser sich bei und nach der Lektüre zwangsläufig: was ist dran an einer solchen Theorie? Gibt es die Antimaterie und vielleicht sind die Illuminati doch wieder aktiv?

Für alle, die Thriller lieben, sei das Buch empfohlen - egal, ob man den Film kennt oder nicht.


Freitag, 12. Juli 2013

Veit Etzold: Final Cut

448 S., Bastei Lübbe, ISBN 978-3404166879, 8,99 €

Und noch ein blutiges Buch im Urlaub. Das gab es als Free-Download bei thalia.de kurz vor meinem Urlaub und kam mir deshalb gerade recht.

Gerade erst ist ein Serienmörder von Kommissarin Clara Vidalis - im wahrsten Sinne des Wortes - zur Strecke gebracht worden, schon bekommt sie ein Video eines Unbekannten, in der ein verübter Mord an einer Frau gezeigt wird.

Ziemlich schnell kann die Polizei das Opfer identifizieren, hat doch der Täter eindeutige Hinweise in dem Video hinterlassen. Beim Eintreffen am Tatort bietet sich den Ermittlern aber ein grausames Bild. Die Leiche liegt dort schon seit langer Zeit und wurde absichtlich mumifiziert. Der Täter wollte wohl, dass die Leiche nicht so schnell gefunden wird.

Dann überschlagen sich die Ereignisse schon. Weitere Opfer werden gefunden, darunter auch ein Mann, dessen sich der Täter nur bedient hat, um dessen Identität zu nutzen.

Warum schickt der Täter noch weitere Videos an Clara? Warum ist sie ausgewählt und was will er ihr damit sagen. Ein Katz-und-Maus-Spiel beginnt, in dem die Polizei leider wenig Chancen hat.

In diesem Roman, der in Berlin spielt, werden aktuelle Thema aufgegriffen, die einem Angst machen können. Gezielt spielt der Autor mit dem diffusen Unbehagen aller Nutzer von Social Networks: was passiert mit meinen Angaben, wozu werden sie missbraucht und wer kann sich alles Zugang zu meinen ganz persönlichen Daten verschaffen?

Auch die Abgründe der heutigen Fernsehlandschaft bekommen ihr Fett weg. Wie weit geht ein Mensch, um erfolgreich zu werden? Wo ist bei Casting-Shows die zumutbare Grenze oder verschwimmt diese immer mehr, da die Toleranzschwelle bereits überschritten ist und der Voyeurismus schleichend immer mehr Raum in den Medien einnimmt?

So weit, so spannend. Ja - Spannung bietet das Buch. Unzweifelhaft ist der Autor ein Fan von Thomas Harris, dem Autor von "Das Schweigen der Lämmer". Genau wie in diesem Roman spielen Käfer eine Rolle in "Final Cut", die Kommissarin ist ebenfalls persönlich involviert und auch sie befindet sich irgendwann allein mit dem Täter in dessen Haus.

Und ebenso brutal geht es in dem Thriller, der diesen Begriff durchaus verdient hat, zu. Blut fließt reichlich und man muss schon hart gesotten sein, um die Schilderung der bestialischen Vorgehensweise des Mörders auszuhalten. Für meinen Geschmack war das to much. Wer sich so etwas ausdenken kann, muss irgendwie selbst davon etwas im Blut haben ... habe ich an mancher Stelle mir gedacht.

Insgesamt ist mir die ganze Geschichte zu überzeichnet und nicht glaubwürdig. Sicher sind die Abgründe der Menschen tief, aber weder die Motive noch die unentdeckten Leichen oder die Kaltblütigkeit haben mich wirklich überzeugen können.

Wer einfach nur ein spannendes Buch lesen will und dem die Schilderung von Folter nichts ausmacht, der kann durchaus zu dem Roman greifen. Wer tiefgründige Kriminalliteratur mag, sollte eher die Finger davon lassen

Sonntag, 24. Februar 2013

Sophie Hannah: Das fremde Haus


494 S., Bastei Lübbe, 9,99 €, ISBN 978-3-404-16769-2

Connie Bowskill scheint ein wenig verrückt. Mitten in der Nacht entdeckt sie angeblich auf einem Immobilienportal eine Leiche in einem der angebotenen Häuser. Und zwar in dem Haus, welches ihr Mann Kit vor einem halben Jahr als Heimatadresse in sein Navigationsgerät eingegeben hatte.

Hat Kit diesen Mord begangen und wer ist die Frau? Als Connie Kit ihre Entdeckung im Internet zeigen will, ist diese jedoch verschwunden. Keine Leiche, kein Blut auf dem Teppich, alles sieht normal aus. Hat Connie Halluzinationen, bildet sie sich das alles nur ein?

Sie beschließt dennoch zur Polizei zu gehen. Sie hat keine Beweise und erst einmal glaubt ihr auch keiner. Ihr Mann Kit versucht sie, wie eine vom Verfolgungswahn Getriebenene erscheinen zu lassen, was Connies Verdacht ihm gegenüber nur noch verstärkt.

Auch dem Leser kommen immer wieder Zweifel, wem der Protagonisten er wohl trauen soll. Kit oder Connie? Ihre Ehe scheint eh ziemlich seltsam und nicht auf Vertrauen basierend. Und es gibt weitere Merkwürdigkeiten im Buch: die Familienkonstellation von Connie scheint mehr als fragwürdig. Sie möchte so gern sich dem starken Einfluss ihrer Eltern entziehen und in eine andere Stadt ziehen. Doch als sie die Gelegenheit dazu bekommt, reagiert ihr Körper geradezu  hysterisch: sie erbricht sich dauernd, ihr fallen die Haare aus und es scheint ihr unmöglich, die Entfernung zu ihrer Familie zu vergrößern.

Auch die Ehe von Simon, einem der Kriminalkommissare und seiner frisch angetrauten Charlie ist seltsam. Sie ist von Eifersucht und Misstrauen durchdrungen, er meidet den Körperkontakt zu ihr.  Dies spielt jedoch für den Fortgang der Story gar keine Rolle und ist nur dann zu verstehen, wenn die Autorin vielleicht eine Reihe um diesen Kommissar geplant hat.

Denn generell empfinde ich diese Charakterisierungen und Ausflüge in das Privatleben der Polizisten recht interessant. Wer weiß, dass es im zwischenmenschlichen Bereich zahlreiche Absurditäten gibt, ist durchaus dankbar dafür, wenn in einem solchen Buch nicht alles nach Schema F beschrieben wird.

Die Krimihandlung fand ich sehr spannend und mich hat das Buch gefesselt. Als Psychothriller würde ich es allerdings nicht bezeichnen. Und die Auflösung am Ende ist tatsächlich weit hergeholt. Das Motiv erscheint mir keineswegs plausibel. Die Erläuterung nimmt viele Seiten ein. Nicht aus der Handlung an sich erschließt sich dem Leser die Tat, sondern die Ermittler und Connie sorgen mit ihrem Denken und Erzählen für die Aufklärung. Das gibt dem Schluss des Buches leider einen Dämpfer. Für eine spannende Lektüre aber reicht es allemal.

Sonntag, 7. Oktober 2012

Jonas Winner: Der Architekt

379 S, Knaur, 9,99 €, ISBN 978-3-426-51275-3 

Jonas Winner, bisher als Journalist und Drehbuchautor tätig, hat seine Schriftstellerkarriere im Netz mit einem Fortsetzungsthriller "Berlin Gothic" begonnen. Diesen habe ich zwar nicht gelesen, aber ich kann nach der Lektüre vom "Architekt" nachvollziehen, dass die Fangemeinde sich dem Sog der Geschichte nicht entziehen konnte.

"Der Architekt" ist ein spannender Thriller, welcher den Leser in Atem hält. Die Familie eines bekannten Berliner Architekten wird brutal ermordet in ihrem Haus aufgefunden. Die Frau und die beiden kleinen Mädchen sind erschlagen worden. Der Ehemann gerät schnell unter Verdacht.

Nun soll ihm der Prozess gemacht werden, der jedoch nur auf Indizien beruht, denn Julian Götz ist bekannt für seine emotionalen Ausbrüche. Die Spuren im Haus weisen auf keinen anderen Täter hin.

Ben Lindenberger, ein recht erfolgloser Drehbuchautor ist fasziniert von dem Fall und wittert seine Chance für einen literarischen Durchbruch. Er bietet Götz seine Hilfe an: er schreibt ein Buch über diesen Fall und läßt ihn seine Sicht der Dinge schildern - der unschuldige Stararchitekt, der durch den Verlust seiner Familie zerstört ist und zudem noch in die Fänge der Justiz gelangt.

Götz willigt nach einigem Zögern ein und läßt Lindenberger sein Alibi - eine Edelprostituierte - ausfindig machen. Bei seinen Recherchen innerhalb der Familie stößt Ben auf ein "Haus im Haus" - von außen unsichtbar, nur für Eingeweihte erreichbar, konstruiert für sexuelle Exzesse - ein Club für Auserwählte.

Er versucht, herauszubekommen, wo sich dieses Haus befindet und nach langer Suche findet er es auch. Er verschafft sich Einlass und gerät in einen Sog, der das Haus auf ihn ausübt.

Parrallel dazu wird die Geschichte von Mia erzählt, die sich in einen exzentrischen Club begibt, um in einer außergewöhnlichen Location ihren Spaß zu haben. Doch ihr Aufenthalt dort endet in einer Gefangenschaft. Sie kommt nicht mehr aus dem Club heraus, vielmehr wird sie in einen geschlossenen Raum gebracht, der offenbar nur zu dem Zwecke dient, Mia als moderne Sexsklavin zu halten.

Wie diese beiden Erzählstränge zusammenhängen, ist sicher schon zu erahnen. Welche Rolle der Architekt dabei spielt und ob er dennoch der Mörder seiner Familie ist, bleibt bis fast zum Schluss offen. Spannend zu lesen ist es allemal. Allerdings ist die Geschichte doch äußerst realitätsfern, was mir im Laufe dieser immer mehr aufstieß. Gute Krimis sind für mich auch immer in den Handlungen und Charakterisierung der Figuren begründet. Dies ist hier nicht der Fall. Die Figuren bleiben flach und wirklich nachvollziehbar sind die Motive nicht.

Also alles in allem ein mäßiger Roman.

 

Mittwoch, 22. August 2012

Wolfgang Herrndorf: Sand

474 S., Rowohlt, 19,95 €, ISBN 978-3-87134-734-4


Der Roman "Sand" von Wolfgang Herrndorf steht seit ein paar Tagen auf der Long List für den Deutschen Buchpreis 2012. Mit "Tschick" gelang Herrndorf vor ein paar Jahren ein absoluter Volltreffer: ein überaus witziges Jugend-Road-Movie mit kuriosen Aussenseiter-Gestalten.

Entsprechend gespannt war ich auf sein neuestes Werk. "Sand" ist ein Buch ganz anderer Art und man tut sich schwer damit, es in eine Schublade zu packen: am ehesten ein Thriller, gewürzt mit politischen Motiven und zwielichtigen Akteuren.

Herrndorf legt dem Leser Fäden in die Hand - vielschichtige - die lange Zeit nicht zusammen passen wollen. Da ist zum einen ein Massaker an vier Bewohnern einer Hippie-Kommune in der nordafrikanischen Wüste Anfang der 70er Jahre. Aufklären sollen dies zwei wenig motivierte Kommissare, die eigentlich selbst nicht wissen, worum sie gerade in diesen Land gelandet sind.

Dann taucht eine blonde Amerikanerin auf, die zwar blond und ihrem Aussehen nach für wirklich dumm gehalten werden könnte, jedoch sich am Ende als eine Schlüsselfigur entpuppen soll. Angeblich ist sie im Land um für eine Kosmetikfirma vor Ort zu arbeiten. Zufälligerweise kennt sie aber aus Jugendtagen eine Bewohnerin der besagten Kommune.

Und als dritter Faden wird ein Halb-Araber mit Gedächtnisverlust ins Rennen geschickt, der offensichtlich niedergeschlagen wurde und sich so gar nicht erinnern kann, wer er ist und warum er verfolgt wird. Lediglich ein alter Schuppen, wo er ein Gespräch seiner Verfolger belauschte und einen Toten findet, sind Anhaltspunkte.

Auch im Laufe der Geschichte kommen weitere Indizien nur sehr spärlich hinzu. Die Amerikanerin Helen, die den Araber (genannt Carl) in der Wüste aufliest, versucht zu helfen, verhält sich aber selber höchst suspekt.

So nimmt die Geschichte ordentlich Fahrt auf und es wird eine hohe Spannung aufgebaut, die am Ende den Leser aber unzufrieden und nur teilweise aufgeklärt zurück lässt. So ungewöhnlich, geradezu amüsant Herrndorf seine Figuren zeichnet und es versteht, den Leser in der Geschichte zu halten - einen Sog erzeugt, dem man sich bald nicht mehr entziehen kann, so enttäuscht ist man am Ende, wenn die Fäden immer noch nicht zusammenlaufen.

Nach einigem Rückblättern und nochmaligem Nachlesen erklären sich mir ein paar Fakten:

  • wer ist Carl wirklich? (Obwohl das nie explizit aufgelöst wird.)
  • gibt es seinen Kumpan Cetrois überhaupt?
  • welche Rolle spielt Helen in dem Ganzen?
Jedoch gibt es noch viel mehr Fragen als Antworten am Ende. Herrndorf schafft es nicht, seine Fäden zu entwirren, vielmehr verheddert er sich mit zahlreichen Einzeleinfällen und vergisst die plausible Auflösung.

Ich habe das Buch bis zur letzten Seite mit Hochspannung gelesen. Insofern kann ich es nicht schlecht bewerten. Und wenn ich es jetzt direkt noch einmal von vorn beginnen würde, vielleicht wäre mir dann Erleuchtung beschieden. Aber dennoch bin ich nicht überzeugt und hätte dem Buch einen couragierten Lektor gewünscht, der den hoch gefeierten Autor wieder auf den Weg bringt.

P.S. Nach dem Lesen der im Kommentar empfohlenen Kritik, die Aufklärung über viele Details enthält, muss ich meine Meinung ein wenig revidieren. Als aufmerksamerer Leser als ich wurden die Fakten greifbar ausgebreitet, man musste sie wohl nur nehmen.

Für mich heißt das: ich muss wohl doch noch einmal das Buch zur Hand nehmen, wenn auch nicht sofort, aber vielleicht in den nächsten Monaten irgendwann.


Dienstag, 3. April 2012

Hans Koppel: Entführt

349 S., Heyne, ISBN 978-3-8371-1320-4, 14,99 €

Entführt und anderthalb Jahre gefangen gehalten. Gefügsam gemacht und ohne Fluchtgedanken. Mit dem Blick auf einen Bildschirm, der das Haus der eigenen Familie zeigt.

Das ist die Geschichte von Ylva, die Hans Koppel hier erzählt. Ylva kann täglich, stündlich beobachten, was ihr Mann und ihre kleine Tochter machen. Wie sie nach der Entführung erst verzweifelt sind und Hoffnung haben, daß sie zurückkommt. Wie sie nach und nach wieder in ihr Leben - ohne sie selbst - zurück finden. Und wie sie letztendlich wieder glücklich werden und Ylva vergessen scheint.

Als die Entführer ihrer überdrüssig werden, beschließt Ylva, doch endlich einen Versuch zu wagen, der Hölle zu entkommen. Sie hat nichts mehr zu verlieren.

Doch wer sind die Entführer und was steckt hinter der Entführung? Warum sind ehemalige Mitschüler von ihr ums Leben gekommen?

Die Polizei ist der festen Überzeugung, daß Ylva ihrem eigenen Mann zum Opfer gefallen ist. Sie können es ihm allerdings nicht nachweisen und so wird nicht allzuviel unternommen, um das Verschwinden tatsächlich aufzuklären.

Nur ein weiterer Mitschüler, der inzwischen Journalist ist, scheint die ganze Geschichte nicht geheuer und er trifft auf Unstimmigkeiten.

Spannend inszinierter Krimi, der dennoch nicht aus der Masse heraussticht. Das liegt mit Sicherheit an der einfachen Sprache und an der doch recht simpel gestrickten Hintergrundgeschichte, die eigentlich schon früh recht klar ist. Ein wenig mehr Verwicklungen, andere Spuren und eine ausgefeiltere Sprache hätte aus diesem Roman mehr machen können.

Samstag, 26. November 2011

John Katzenbach: Der Fotograf

gesprochen von Simon Jäger, 18 Std. 19 Min. (ungekürzt)

Hörprobe

John Katzenbach: Der Fotograf - Download hier



John Katzenbach habe ich in diesem Blog schon des Öfteren rezensiert und meine Meinung zu seinen Büchern hat sich auch mit dem "Fotograf" nicht geändert: solide Thriller-Kost voll Spannung, aber oft mit logisch nicht immer ganz nachvollziehbaren Handlungssträngen.

Die Nichte von Detektiv Mercedes Barren wird ermordet aufgefunden. Schnell ist ein Täter gefunden, dem mehrere andere Taten mit gleichem Muster zur Last gelegt werden. Genau diesen Mord gesteht der Verdächtige jedoch nicht. Dennoch wird er verurteilt und die Ermittlungsakten geschlossen.

Nur Mercedes Barren glaubt nicht an diesen Mörder. Deshalb begibt sie sich im Alleingang auf die Suche nach dem wahren Täter.

Parallel zu den Ermittlungen des Detectivs werden die Handlungen des tatsächlichen Täters geschildert. Er entführt eine Studentin namens Anne Hampton, die seine Morde dokumentieren soll. Nicht bildlich, denn dies tut er bereits selbst in aller Präzision, sondern sprachlich. Anne weiß sich nicht anders zu helfen, als dem Psychopaten zu Willen zu sein.

Natürlich entwickelt sich alles zu einem Showdown, bei dem auch der Bruder des Killers eine zentrale Rolle spielt.

Simon Jäger liest gewohnt auf hohem Niveau. Ohne ihn wären die Katzenbach-Thriller in deutscher Sprache nicht mehr denkbar.

Sonntag, 30. Oktober 2011

John Katzenbach: Der Patient

Argon Hörbuch, gelesen von Simon Jäger, 17 Stunden 14 Minuten (ungekürzt)

per Download bei Audible



Hörprobe

John Katzenbach ist bekannt für seine spannungsgeladenen Thriller. Auch das Buch "Der Patient" enttäuscht die Leser nicht. Allerdings haben es Thriller oft an sich, nicht bis ins Detail - vor allem bei den Motiven - logisch zu sein. So auch hier.

Allerdings gelingt es Katzenbach durch seinen - diesmal etwas unorthodoxen - Handlungsstrang dies auszugleichen. Hauptakteur ist der Psychiater Frederick Starks, der eines Tages in seiner Praxis einen mysteriösen Brief erhält. Ein gewisser "Rumpelstilzchen" fordert Starks zu einem perfiden Spiel heraus. Findet Starks innerhalb von 15 Tagen dessen Identität heraus, bleibt Starks und seine Familie am Leben. Wenn nicht, bringt Rumpelstilzchen Starks Familie um, es sei denn der Psychiater nimmt sich selbst das Leben.

Bald ist klar, daß der Brief etwas mit einer ehemaligen Patientin zu tun hat, die vor Jahren Selbstmord beging, als sie sich bei Starks in Behandlung befand. Rumpelstilzchen will sich rächen. Der Psychiater nimmt dies anfangs nicht so ernst, wie er sollte. Daraufhin bekommt er Besuch von einer gewissen Vergil, die mit Nachdruck Rumpelstilzchens Forderungen untermauert.

Da das Ganze aber schon so lange zurück liegt, tappt Starks im Dunkeln und versucht nun, sich anderweitig aus der Affaire zu ziehen. Welche Möglichkeiten hat er: Selbstmord, abwarten oder gar seinen Selbstmord vortäuschen?

Am Ende jedenfalls ist in diesem Katz-und-Maus-Spiel die Maus zur Katze geworden und hat viel von ihrem früheren Verfolger gelernt.

Ich höre am liebsten solche Thriller als Hörbuch, denn da bleibe ich gedanklich auch bei der Sache. Und zu Simon Jäger muss ich wohl kaum noch etwas sagen. Er kann es einfach!

Freitag, 30. September 2011

Sebastian Fitzek: Der Augenjäger (Hörbuch)

 
9 Stunden 57 Minuten Spieldauer, gelesen von Simon Jäger, 2011 
 
Bereits vor Wochen habe ich seltsame Post von einer Augenarztpraxis erhalten ohne Anschreiben, dafür mit einer Folie bestückt, die als Augentest mit großen und kleinen Buchstaben und Zahlen getarnt, sich als gelungener Werbegag zu Fitzeks neuesten Thriller entpuppte.

So schürt man Spannung und so war ich nur zu gern bereit, das Hörbuch vor Erscheinungstermin zu testen. Leider hab ich es nicht ganz geschafft, die Rezension pünktlich online zu stellen.

"Der Augenjäger" ist eine direkte Fortsetzung des Vorgängers "Der Augensammler", welchen man aus meiner Sicht in jedem Fall vorher gelesen haben sollte, denn sonst wird es dem Leser schwer fallen, der Story zu folgen.

Psychopath beim "Augenjäger" ist diesmal Dr. Suker, ein genialer Augenchirurg, der aber noch eine zweite Seite hat und Frauen die Augenlieder entfernt, ehe er sie brutal vergewaltigt. Er selbst nennt es "die Augen öffnen" - was es damit auf sich hat, sollte der künftige Leser schon selbst heraus finden.

Dr. Suker sitzt bereits in Untersuchungshaft, die Beweise gegen ihn reichen jedoch nicht aus. Und die einzige lebende Zeugin schweigt. Alle anderen Opfer haben sich direkt nach der Tat Selbstmord begangen. Die Polizei holt die blinde Alina Gregoriev, die bereits im Falle des Augensammlers als Medium fungierte, zur Hilfe. Sie soll Hinweise über den Täter liefern. Alina stimmt zu, gerät aber bald selbst in die Fänge des Psychopaten.

Derweil wird auf einer zweiten Ebene die Geschichte von Alexander Zorbach weiter erzählt, der immer noch auf Hinweise zum Verbleib seines Sohnes von Seiten des "Augensammlers"-  Frank Lahmann - wartet. Dieser spielt seine Spielchen mit Alexander und verlangt (fast) unmenschliches von diesem, um seinen Sohn zu retten.

Dass diese beiden Fälle miteinander verwoben sind und dass es eine überraschende Auflösung am Ende gibt, kann man ahnen, wenn man schon einige Fitzeks gelesen hat. Ungewöhnlich ist vor allem, dass der Vorgängerband in einem neuen Licht erscheint und eigentlich gleich nochmal gelesen werden muss.

Geübte Thriller-Kenner werden schon im Laufe des Buches Ansätze der Auflösung erkennen, dennoch schmälert dies nicht die Spannung, die Fitzek wieder einmal in Höchstform erzeugen kann.

Also ran ans Lesen oder besser noch ans Hören, denn Simon Jäger ist DIE Stimme von Sebastian Fitzek, ohne die ein solches Hörbuch gar nicht mehr vorstellbar wäre.

Und hier noch ein kleines Schmankerl - ein wirklich nettes "Interview" mit dieser genialen Stimme:


 

Samstag, 23. April 2011

John Katzenbach: Der Professor

555 S., Droemer, 19,99 €, ISBN 978-3-426-19824-7

Der Titel "Der Professor" ist wieder einmal eine nicht wirklich gelungene Übersetzung des Originaltitels "What Comes Next". Auch wenn der benannte Professor der Hauptakteur ist und auf eigenen Pfaden Ermittlungen zum Verschwinden des Mädchens Jennifer anstellt, so täuscht der Titel doch über das eigentliche Geschehen hinweg.

Whatcomesnext.com ist nämlich eine Webseite, auf der anonyme Frauen gefangen gehalten, gequält und blossgestellt werden. Jennifer, eine 17jährige Ausreisserin wird Opfer der Webseitenbetreiber. Sie wird entführt, ihr werden die Augen verbunden. Sie muss sich ausziehen, waschen und gehorsam sein. Am Ende wird sie vergewaltigt und soll "entsorgt" werden. Die ganze Zeit weiss sie nicht, wo sie ist, was mit ihr passiert und ob sie wieder frei kommt.

Mit ihrer Gefangenschaft verdient das Entführerpaar ein Haufen Geld. Sogenannte Snuff-Filme, in denen echte Morde begangen und ins Netz gestellt werden, sind selten und entsprechend teuer.

Der Professor, jetzt im Ruhestand, war in seinem Berufsleben Psychologe und hat sich mit Angstzuständen und deren Bewältigung beschäftigt. Er  leidet an einer Form von Demenz, die schnell fortschreitet. Ausserdem hört er Stimmen, er hat Halluzinationen, in der ihm seine tote Frau, sein toter Bruder und sein toter Sohn erscheinen und ihm bei der Ermittlung helfen.

Aber was bringt den Professor dazu, diesen Fall zu verfolgen? Er beobachtet zufälligerweise die Entführung und er fühlt sich verantwortlich für das Mädchen. Anfangs ist der Polizei nicht klar, dass das Mädchen in Gefahr schwebt, denn sie ist bereits des Öfteren weggelaufen und auch diesmal hatte sie entsprechende Pläne. Aber bald wird der ermittelnden Beamtin klar, dass mehr hinter dem Verschwinden des Mädchens steckt.

In dem Roman geht es nicht um die Tätersuche, sondern um die Suche nach dem Mädchen und ihre Befreiung und um die Abgründe, die sich durch das Internet für Sexualdelikte auftun. Der Professor sucht sich Hilfe bei einem Sexualstraftäter. Er läßt sich von diesem in die dunklen Ecken des Internets einführen auf der Suche nach Jennifer.

Die Grundidee hat mir gut an diesem Buch gefallen. Zum einen der Professor, der nicht mehr ganz klar bei Verstand ist und dennoch über eine hohe Kombinationsgabe verfügt, zum anderen das Motiv der Internet-Gewalt-Pornografie. Dennoch wirkt der ganze Fortgang der Geschichte konstruiert und aufgesetzt. Ich fand nicht schlüssig, wie der Verdacht aufkommt, das Mädchen im Netz zu suchen und warum am Ende sie sogar dort gefunden wurde.

Die Wahrscheinlichkeit, daß jemand solch einen Spürsinn hat, halte ich für schlicht absurd und ein logischer Aufbau fehlt in meinen Augen. Fazit: eine spannende Lektüre, bei der man die Handlungsstränge nicht allzusehr hinterfragen darf.

Sonntag, 27. März 2011

Sebastian Fitzek: Amokspiel (Hörbuch)



Logo Audible.de



gekürzte Fassung, 5 h 16 Minuten, gelesen von Simon Jäger, audible-Preis 9,95€, Genre: Thriller

Nun habe ich zweimal dieses Hörbuch gehört und beim zweiten Mal die Zusammenhänge erfasst. Dennoch würde ich jedem Thriller-Fan empfehlen, auf gekürzte Fassungen zu verzichten, denn die Komplettfassungen bringen doch mehr Aufschluss und man muss sie nicht zweimal hören.

Hauptfigur des Krimis ist Ira Samin, eine Kriminalpsychologin, die alkoholabhängig ist und gerade ihren Selbstmord plant, weil sie sich schuldig an dem Selbstmord ihrer Tochter fühlt. Doch in diesem Moment wird sie zu einer Geiselnahme in einem Berliner Radiosender gerufen. Jan May hält dort eine Besuchergruppe in seiner Gewalt und läßt über das Radio ein neues Spiel verkünden:

Bei Anruf muss der Teilnehmer die von May bestimmte Parole sagen, sonst wird eine der Geiseln erschossen. Die Anrufe erfolgen nach dem Zufallsprinzip und es nicht klar, ob der Angerufene überhaupt die Sendung verfolgt.

Der Geiselnehmer will erreichen, dass seine Verlobte Leonie gefunden wird, die angeblich einen tödlichen Unfall hatte, jedoch glaubt Jan May nicht daran und will sie finden. Dafür ist ihm jedes Mittel recht.

Verhandlungsführerin wird Ira, die Jan ausdrücklich verlangt. Denn Jan hat auch Iras zweite Tochter in seiner Gewalt, die gerade bei dem Sender arbeitet.

Im Laufe der Geschichte werden mehrere Fäden gesponnen und der Hörer glaubt immer wieder, jetzt auf der richtigen Fährte zu sein. Doch die Wendungen der Handlung sind verwirrend und erst ganz am Ende finden sich alle Stränge zu einer Lösung zusammen.

Für mich war dieser Roman der beste von Fitzek bisher. Er versteht es, den Leser in den Dschungel menschlicher Abgründe und in die Irre zu führen. Spannend bleibt es bis zum Schluss. Soviel sei immerhin noch verraten: Leonie ist tatsächlich nicht tot, die Gründe des Verschwindens sind aber komplizierter als anfangs gedacht.

Hörprobe

Download gibts: hier

Mittwoch, 3. November 2010

Sebastian Fitzek: Der Augensammler (eBook)

400 S., Droemer Knaur, 16,90 €, epub, EAN 9783426402269

Meinen ersten Fitzek habe ich als Hörbuch genossen und war nicht so angetan davon. Nun habe ich "Der Augensammler" auf dem Sony eReader gelesen und fand das Buch spannend und gelungen. Gewonnen habe ich es bei Lovelybooks.

Der Serienmörder, genannt Der Augensammler, entführt Kinder und ermordet deren Mütter, während er die Väter und Ermittler innerhalb von 45 Stunden auf die Suche nach ihren Kinder schickt. Sie sollen ihre Kinder finden, bevor diese eines grausamen Todes sterben.

Erst nach und nach wird klar, warum der Täter dieses perfide Spiel spielt. Ins Rennen schickt er einen ausgesonderten Polizisten, Alexander Zorbach, der inzwischen sein Geld bei einer Zeitung verdient und eine blinde Physiotherapeutin, die so eine Art Medium ist, die Ereignisse "vorausahnen" kann. Kann sie dies aber wirklich? Und warum stimmen viele ihre Voraussagen nicht? Schaut sie in die Vergangenheit oder in die Zukunft?

Natürlich spielen auch Kommissare bei der Aufklärung eine Rolle, die bald den Reporter selbst als Tatverdächtigen auf ihrem Zettel haben. So muss dieser flüchten und all die Hinweise allein deuten und entscheiden, welcher Spur er folgen soll.

Der Thriller bleibt bis zum Schluss spannend und man erahnt nicht im mindesten, wer der wirkliche Täter ist. Auch das Ende hält eine Überraschung bereit. Mehr sei nicht verraten, damit die Spannung auch erhalten bleibt.

Ein guter Krimi, der in die Psyche des Mörders blicken läßt. Der Schauplatz Berlin ist gut gewählt und die Protagonisten sind nicht blaß, sondern haben Tiefe, wenn auch ihre Biographien schon sehr speziell sind. Kein Meisterwerk, aber gute Unterhaltung.

Das eBook erhält man hier ansonsten wie immer der Link zu Amazon.

Donnerstag, 31. Dezember 2009

Sebastian Fitzek: Splitter (Hörbuch)



Bearbeitete Fassung, 4 CDs, 265 Minuten, 77 Tracks, Lübbe-Audio, ISBN 978-3-7857-4209-9

Über einen Bookring bin ich an das Hörbuch von "Splitter" gekommen. Parallel dazu hatte ich die Audiofassung bei Audible runtergeladen, da ich die Bestellung des Rings total vergessen hatte. Nun kann die reelle CD weiterreisen und ich kann mir bei Gelegenheit das Ganze nochmal in Ruhe am PC anhören.

Worum gehts? Marc hat bei einem selbst verschuldeten Autounfall seine schwangere Frau Sandra verloren. Seitdem quälen ihn die Erinnerungen und er schafft es nicht, die Ereignisse zu vergessen.

Da kommt das Angebot der Bleibtreu-Klinik, an einem Experiment teilzunehmen, bei dem das Gedächtnis komplett gelöscht wird und nur die angenehmen Erinnerungen wieder aktiviert werden. Noch hat er sich nicht entschieden, dieses Experiment mitzumachen, doch schon befindet er sich mitten in einem Alptraum.

Sein Wohnungsschlüssel passt nicht mehr und ein fremder Name steht auf dem Klingelschild. Und als die Tür aufgeht, steht vor ihm keine andere als seine tote Frau Sandra. Ab diesem Moment stellt sich Marc immer wieder die Frage: Was ist Realität, was ist Erinnerung, was ist nur Illusion? Wird er langsam über seinen Schmerz verrückt oder ist er Teil einer Verschwörung, wie es eine andere Patientin der Klinik behauptet?

Die zahlreichen Wendungen im Laufe der Geschichte verwirren einen. Oft denkt man, nun sei der Groschen gefallen, aber wieder ist etwas anderes "real". Marcs Bruder Bennie spielt ebenfalls eine Rolle, die jedoch erst am Ende an Bedeutung gewinnt. Warum er aber in kriminelle Machenschaften gerät, will dem Leser bis zum Schluss nicht einleuchten.

Überhaupt ist es schwer, der ganzen Story zu folgen. Die Idee und einige angerissene Spuren sind durchaus gut. Leider ist die Auflösung misslungen und passt nicht recht zum Rest. Andere Fäden, wie z.B. die Variante, in der andere Erinnerungen gelöscht werden sollten, die zu einem größeren Komplott gehören, hätte wesentlich interessanter sein können.

Schade um den guten Anfang. Fazit: Zuviel gewollt und dabei viel verspielt. Allerdings super gelesen von Simon Jäger. Das muss noch gesagt werden.

Samstag, 21. November 2009

David Ambrose: Epsilon



350 S., 7,90 €, Bastei Lübbe, 3-404-14837-1

Und wieder ein Buch, welches mir nicht zusagt. Als Controlled Release habe ich es bereits vor Monaten zugesandt bekommen, und da ich mal etwas leichteres lesen wollte, etwas mit Spannung, wo man durchhuschen kann, hab ich mich dran gemacht, es zu lesen.

Erzählt wird die Geschichte von Charlie Monk, der ein ausgebildeter Agent ist und in eine absurde Situation gerät. Eines Tages, während eines Observierungsauftrages, wacht er auf und bemerkt, daß er ein Schimpanse ist. Ihm wird versucht, klar zu machen, daß er ein Experiment ist und er nur in einer inszenierten virtuellen Realität ein Mensch war.

Doch bald verschwimmen die Realitäten, Charlie wechselt die Identitäten, sein Auftraggeber Control taucht auch in der Affen-Realität auf und er trifft seine frühere Jugendliebe Kathy wieder, die sich jedoch als Dr. Susan Fleming entpuppt, die für die Programmierung der Virtualiäten zuständig ist.

Jedoch ist sie nicht freiwillig in dieser Position. Eine Organisation, die ihre bisherige Forschung finanziert hat, zwingt sie dazu. Ihr Mann ist bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen, an dem diese Organisation offensichtlich Schuld ist, ihr Sohn ist in "Obhut" auf einer Farm und Susan wird erpressbar.

Irgendwann kommt auch noch ihr Vater ins Spiel, der sich später als Control entpuppt. So konfus, wie sich das jetzt anhört, ist die Story auch. Ständig werden die Perspektiven gewechselt, neue Wendungen hergezaubert, die man so nicht erwartet und 50 Seiten weiter ist es wieder ganz anders.

Dies ist schon gewollt, da bis zum Schluss der Leser nicht eindeutig weiß, welche Realität nun die wahre ist und die Frage aufwerfen soll, was ist real und was nicht, wie real ist unsere eigene Welt?

Dieser Ansatz ist der einzige gute Gedanke dieses Buches, ansonsten ist weder die Sprache noch die Figuren, noch die Spannung, die sich kaum einstellt, überzeugend.

Fazit: Die Zeit ist zu schade für solche Lektüre.